Ihre Auftragslage hängt nicht am Design
Handwerksbetriebe in Bonn, Königswinter, Siebengebirge und dem Rhein-Sieg-Kreis haben selten ein Nachfrageproblem. Sie haben ein Filterproblem: zu viele unpassende Anfragen, zu viele Telefonate, die zu nichts führen, und gleichzeitig die guten Aufträge, die woanders landen, weil man am Telefon nicht rangehen konnte.
Eine gute Handwerker-Website löst genau das. Sie muss nicht schön sein. Sie muss vorsortieren und in der Region auffindbar sein.
1. Für Leistung plus Ort gefunden werden
Niemand sucht „Handwerker". Gesucht wird „Dachrinne reinigen Königswinter", „Elektriker Notdienst Bad Honnef", „Bad sanieren Bonn Beuel". Das sind Suchen mit klarer Absicht — jemand hat ein Problem und Geld dafür.
Diese Suchen gewinnen Sie nur mit eigenen Seiten je Leistung, in denen Ort und Leistung wirklich vorkommen, mit Text, der das Problem beschreibt und nicht nur die Leistung nennt. Eine Startseite mit „Wir sind Ihr Partner rund ums Dach" rankt dafür nicht.
Die zweite Hälfte ist das Google-Unternehmensprofil. Für lokale Suchen ist es oft der erste Kontakt — siehe Nur Google-Profil, keine Website — reicht das?.
2. Fotos Ihrer eigenen Arbeiten. Keine Stockbilder.
Der wirksamste Vertrauensbeweis im Handwerk sind Vorher-Nachher-Bilder von Baustellen aus der Gegend. Ein Kunde aus Oberpleis, der eine Terrasse in Oberpleis sieht, hat mehr Vertrauen als bei jeder Zertifikatsleiste.
Nehmen Sie die Bilder mit dem Handy auf, direkt von der Baustelle. Zehn ehrliche Fotos schlagen jedes gekaufte Bildpaket. Wie das aussieht, sehen Sie in den Beispielseiten für Dachdecker, Maler oder Tischler.
3. Das Anfrageformular ist wichtiger als die Telefonnummer
Ein Formular, das nach Ort, Gewerk, Zeitrahmen und Fotos fragt, spart Ihnen pro Anfrage ein Telefonat — und filtert die aussichtslosen Fälle heraus, bevor sie Ihre Zeit kosten. Fotos sind der entscheidende Punkt: Ein Bild der defekten Stelle sagt mehr als zehn Minuten Beschreibung am Telefon.
Wichtig: Die Telefonnummer bleibt trotzdem sichtbar und mit einem Tipp wählbar. Formular für Planbares, Telefon für Dringendes.
4. Erreichbarkeit, wenn Sie auf dem Dach stehen
Das Kernproblem im Handwerk: Genau während Sie arbeiten, kann niemand ans Telefon. Anrufe zwischen 8 und 16 Uhr laufen ins Leere, und der Kunde wählt die nächste Nummer.
Zwei Bausteine helfen, ohne dass Sie jemanden einstellen müssen:
- Website-Assistent (ab 890 €): beantwortet Standardfragen — Einsatzgebiet, Leistungen, ungefähre Vorlaufzeiten — und führt zum Formular.
- Telefonassistent (ab 1.490 €): nimmt ab, nimmt das Anliegen auf, hinterlässt Ihnen eine saubere Notiz oder trägt gleich einen Termin ein. Wie das praktisch funktioniert, steht in Vom Anruf zum Termin.
Rechnen Sie das nicht in Technikkosten, sondern in verpassten Anfragen pro Woche.
5. Tempo und Handy — sonst nützt der Rest nichts
Ihre Kunden suchen mobil, oft unterwegs, oft mit schlechter Verbindung. Lädt die Seite zu langsam, sind sie weg, bevor Ihr erstes Foto sichtbar ist. Und Google bewertet die Handy-Version als Grundlage für alle Rankings — auch für Suchen am Rechner. Der Zusammenhang ist im Beitrag Schneller, mobil, gefunden ausführlich erklärt.
Drei Dinge, die nur Geld kosten
- Bildergalerien mit 200 Fotos. Niemand klickt sich durch. Zwölf gute reichen.
- Animierte Startseiten und Intro-Videos. Kosten Ladezeit, bringen keine Anfrage.
- Ein Blog, den Sie nicht pflegen. Drei Beiträge von 2021 wirken schlechter als keiner.
Was das konkret kostet
Für einen typischen Handwerksbetrieb mit drei bis fünf Gewerken:
- Mehrseitige Website mit einer Seite je Leistung: ab 1.490 €
- Anfrageformular mit Fotoupload: ab 190 €
- Referenzgalerie: ab 250 €
- SEO-Grundoptimierung mit Ortsbezug: ab 450 €
- Google-Unternehmensprofil: ab 220 €
- laufend Hosting und Wartung: rund 54 € im Monat
Die vollständige Aufstellung samt Modulen steht in Was kostet eine Website 2026?.
Erst anschauen, dann anfragen
Für die meisten Gewerke liegt eine fertige Beispielseite bereit — Elektriker, Sanitär und Heizung, Garten- und Landschaftsbau oder die Übersicht aller Branchen. Formular, Terminanfrage und Assistent laufen dort wirklich; klicken Sie sich einmal durch wie ein Kunde.
Passt es, fordern Sie direkt auf der Beispielseite ein unverbindliches Angebot an — mit Ihren Leistungen und Ihrem Einsatzgebiet. Oder schreiben Sie mir kurz, dann schaue ich mir vorher an, wo Ihre Seite in der Region aktuell steht.
In Praxis
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